Johnson & Johnson
Branche: Health Care
Umsatz: 33 Milliarden US-Dollar
Gewinn: 5,7 Milliarden US-Dollar
CEO: Ralph Larsen, 63 (seit 1992)
Obwohl es dem amerikanischen Pharma- und Pflegeproduktehersteller in den Boomzeiten 1999 gut ging, und sich der Vorstandschef Ralph Larsen eigentlich hätte gemütlich zurücklehnen können, war Johnson & Johnson in Bewegung. Der Forschungsbereich musste dringend überholt werden, als sich einige Medikamente in einem späten Stadium als untauglich erwiesen. So krempelte der 63-jährige Chef, der im April das Unternehmen verlässt, sowohl die Laborausrüstung als auch die Teamstrukturen komplett um. Die Investitionen in den fetten Jahren haben sich gelohnt: Zurzeit hat Johnson & Johnson 29 neue Medikamente in der Pipeline und damit fast viermal so viel wie noch vor fünf Jahren.
Dazu kommt: Die Nachfrage nach alt bewährten Produkten wie Penaten-Creme, Carefree-Damenbinden und o.b.- Tampons reißt auch im Konjunkturabschwung nicht ab. Die Wachstumslokomotive ist allerdings der Pharmabereich. Der Gewinn nach Steuern wuchs in den vergangenen drei Jahren durchschnittlich um 22,4 Prozent und lag 2001 bei 5,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz kletterte auf 33 Milliarden Dollar. Die Anleger wurden mit Aktienrenditen von 26,8 Prozent im vergangenen Jahr belohnt.