Joop, Cinque & Co. Wünsche-Holding soll filetiert werden
Düsseldorf - Dies berichtet das Düsseldorfer "Handelsblatt" unter Berufung auf Kreise der BHF-Bank, bei der die Anteile der Wünsche-Tochter Joop verpfändet sind. Durch das Insolvenzverfahren wollten vor allem die Gläubigerbanken unter Führung der Hamburgischen Landesbank einen schnellen Einzelverkauf der vier Beteiligungen der Wünsche AG erleichtern.
Die Wünsche AG besteht aus der Joop GmbH, dem Modehaus Cinque, der Handelsgesellschaft Miles sowie dem Unternehmen Jansen Textil. Die Banken sehen in der Insolvenz angeblich ihre einzige Chance, noch einen akzeptablen Teil ihrer Kreditforderungen zurück zu bekommen.
"Die Entscheidung über einen Insolvenzantrag wird erst Ende oder Anfang nächster Woche fallen", sagte der Wünsche-Vorstandschef Gerhard Janetzky dem "Handelsblatt". Er hatte den Aktionären bereits Anfang Dezember eröffnet, dass der Textilholding die Zahlungsunfähigkeit drohe. Der Kurs der Wünsche-Aktie bröckelte bis um 17,3 Prozent auf 0,24 Euro.