Auf dem für den 21. November geplanten Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs zum Thema Beschäftigung will der derzeitige EU-Ratspräsident, der luxemburgische Staatschef Jean-Claude Juncker, mit neuen Ideen aufwarten. Juncker will die Europäische Investitionsbank (EIB), Privatbanken und auch die Großindustrie dazu bringen, gemeinsam eine Art Versicherung für Klein- und Mittelbetriebe einzurichten. Aus diesem Topf sollen die hohen Sozialkosten bestritten werden, die anfallen, wenn kleine Betriebe Personal entlassen. Außerdem will der Ratspräsident Darlehen in Höhe von knapp fünf Milliarden Mark, die die EIB vor allem an Klein- und Mittelbetriebe vergibt, durch Subventionen aus dem EU-Haushalt verbilligen. Gedacht ist an einen Zuschuß von knapp 500 Millionen Mark. Dadurch könnte der Zinssatz um zwei Prozentpunkte gesenkt werden.
Dieser Ausdruck wurde am 17.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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