Kadmium-Opfer
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DER SPIEGEL 32/1971
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Japans Umweltschützer feierten ihren ersten großen Erfolg vor Gericht. Die Bezirksrichter von Tojama verurteilten die Mitsui Mining & Smelting Co. zu 160 000 Dollar Schadenersatz für 31 umweitgeschädigte Bürger. Eine Gruppe junger Anwälte hatte das Unternehmen vor über drei Jahren angeklagt, 514 Einwohner der Kleinstadt Futschu-matschu durch Kadmium vergiftet zu haben. Die Opfer waren von einer bis dahin unbekannten schmerzhaften Krankheit befallen worden, die in vielen Fällen tödlich verlief. Denn Mitsui hatte mit dem Metall einen Fluß und damit auch das Trinkwasser und den ringsum angebauten Reis verseucht. Ober die Entschädigung der restlichen 483 Kadmium-Opfer ist noch nicht entschieden worden.