Kaffee-Kette Starbucks will einige deutsche Filialen schließen
Düsseldorf - Derzeit lasse der neue Deutschland-Chef des amerikanischen Unternehmens, Joe Canterbury, alle Shops auf Wirtschaftlichkeit prüfen, berichtete die "Wirtschaftswoche". "Dabei wird es sicher auch Schließungen geben", sagte eine Starbucks-Sprecherin der Zeitschrift.
Wie viele Filialen der Pappbecher-Kette geschlossen werden sollten, sei noch unklar. Möglicherweise werde das Filialnetz in einigen Städten wegen der hohen Shopdichte ausgedünnt.
Trotz der Bereinigung plane Starbucks in Deutschland auch neue Shops. Es werde in den nächsten Jahren mehr Filialen in Deutschland geben als heute, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf die Zentrale in Essen. Offen sei allerdings, ob die Zahl der konzerneigenen Läden steigt. Denn in dem Expansionsversprechen seien auch Lizenzshops enthalten.
Das verlangsamte Wachstum bei Starbucks Deutschland nutzt laut "Wirtschaftswoche" die US-Fastfood-Kette McDonald's, um die Expansion ihrer McCafé-Shops voranzutreiben. Allein 2008 sei die Zahl der McCafés in Deutschland um 142 auf 539 gestiegen. 2009 plane McDonald's die Eröffnung weiterer 100 Coffeeshops.