Kamera-Handys: Motorola könnte Weihnachtsgeschäft verpassen - DER SPIEGEL
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Kamera-Handys Motorola könnte Weihnachtsgeschäft verpassen

Während andere Hersteller immer neue Kamera-Handys auf den Markt werfen, kommt Motorola mit der Produktion nicht voran. Dem "Wall Street Journal" zufolge ist das wichtige Weihnachtsgeschäft in den USA akut gefährdet.
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New York - Wie die Zeitung berichtet, hat der größte US-Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless bereits seine Pläne aufgegeben, im vierten Quartal Motorola-Geräte mit eingebauter Kamera anzubieten. "Wir sind enttäuscht, dass Motorola für uns kein Kamera-Handy für das rege Weihnachtsgeschäft bereithält", wird Verizon-Sprecher Jim Gerace zitiert. Ähnlich haben sich dem "Wall Street Journal" (WSJ) zufolge auch Cingular Wireless und AT & T Wireless geäußert.

Damit wird voraussichtlich keiner der drei großen US-Netzbetreiber, die zusammen rund 40 Prozent des Mobilfunkmarktes kontrollieren, neue Motorola-Handys bewerben. Damit läuft der zweitgrößte Handy-Hersteller der Welt Gefahr, das Hauptgeschäft des Jahres zu verpassen. Im vierten Quartal werden rund 30 Prozent der Mobilfunk-Verträge abgeschlossen.

Bisher wurden nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics weltweit rund 25 Millionen Kamera-Handys verkauft, was einen Anteil von 13 Prozent am Gesamtmarkt ausmachen würde. Bei den Modellen, die Motorola derzeit nicht ausliefern kann, soll es sich laut "WSJ" um das E310 und das V810 handeln.