Kartellstreit: Microsoft und IBM einigen sich - DER SPIEGEL
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Kartellstreit Microsoft und IBM einigen sich

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft hat einen Kartellstreit mit dem weltgrößten Computerhersteller IBM beigelegt. Der Deal: Microsoft zahlt unter anderem 775 Millionen Dollar an IBM und verlängert einen Kredit. IBM lässt im Gegenzug seine Klage wegen überhöhter Preise und Benachteiligung fallen.
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New York/San Francisco - Neben der Zahlung von 775 Millionen Dollar werde Microsoft einen Kredit in Höhe von 75 Millionen Dollar für die Verwendung seiner Software verlängern, teilten beide US-Firmen mit. IBM lasse dafür eine Klage fallen, eine andere aber weiter laufen. IBM wirft Microsoft dabei vor, durch seine Marktdominanz dem Hardware und Server-Software-Geschäft des Computerherstellers geschadet zu haben.

Microsoft hat in den vergangenen Monaten eine Reihe von ausstehenden Klagen beigelegt. Im vergangenen Jahr zahlte es zwei Milliarden Dollar an den Computer- und Softwarehersteller Sun. Im April zahlte der Softwarekonzern 150 Millionen Dollar an den PC-Hersteller Gateway. "Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, diese Fragen mit anderen Firmen zu klären", sagte der Microsoft-Anwalt Brad Smith zu der Einigung mit IBM.

Anhänglich sind noch Klagen von RealNetworks und Novell.