Kassenbeiträge Schmidt verspricht fast 13 Prozent
Die gesetzlichen Krankenkassen haben die Einsparungen durch die Gesundheitsreform nach Einschätzung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt noch nicht vollständig an die Versicherten weitergegeben. Sie rechnet bis Mitte nächsten Jahres mit sinkenden Beiträgen - auch die Versicherten könnten dazu beitragen.
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Berlin - "Wir werden am 1. Juli 2005 nahe an 13 Prozent herankommen", sagte die Ministerin der "Bild"-Zeitung. Schmidt hat die Krankenkassen wiederholt zu Senkungen aufgefordert. Vor einigen Tagen hatte sie gesagt, sie sehe ein Senkungspotenzial von mindestens 0,2 Prozentpunkten. Derzeit beträgt der durchschnittliche Beitragssatz 14,2 Prozent.
Schmid wies darauf hin, dass auch die Versicherten Einfluss auf die Preisgestaltung der Kassen nehmen könnten. "Den stärksten Druck können die Versicherten machen - indem sie sich eine günstige Kasse suchen." Zugleich appellierte die SPD-Politikerin an die Krankenkassen: "Macht was aus der Reform, bewegt euch, nutzt die neuen Möglichkeiten und gebt den Versicherten, was ihnen zusteht."