Katastrophale Quartalszahlen: HypoVereinsbank schockt die Märkte - DER SPIEGEL
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Katastrophale Quartalszahlen HypoVereinsbank schockt die Märkte

Die HypoVereinsbank will sich nach einem überraschend hohen Quartalsverlust stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und hält weitere Stellenstreichungen für möglich. Die Aktie des Dax-Wertes fiel nach den unerwartet schlechten Zahlen wie ein Stein.
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München - Die Aktie der HypoVereinsbank (HVB)   brach um gut 15 Prozent ein, nachdem das Institut für das dritte Quartal einen Verlust von 447 Millionen Euro vor Steuern gemeldet hatte. Auf eine Ergebnisprognose für das Folgequartal wollte sich die HVB nicht einlassen. Dies wäre zum jetzigen Zeitpunkt unseriös, sagte Finanzvorstand Wolfgang Sprißler.

Der designierte Vorstandssprecher von Deutschlands zweitgrößter Bank, Dieter Rampl, schließt inzwischen weitere Stellenstreichungen nicht aus. Bislang will die HVB 9100 Arbeitsplätze bis 2004 wegfallen lassen. Rampl wird Anfang kommenden Jahres die Nachfolge von Albrecht Schmidt antreten, der an die Spitze des Aufsichtsrates rückt.

Ausgerechnet Rampls Vorstandsbereiche - Deutschland sowie das Firmenkunden- und Handelsgeschäft (Corporates & Markets) - waren die größten Verlustbringer im Quartal. In Deutschland lag der Vorsteuerverlust im Zeitraum Juli bis Ende September bei 318 Millionen Euro. Corporates & Markets fuhr ein Minus von 225 Millionen Euro ein.