Kein Verkauf: Saban will ProSiebenSat.1 behalten - DER SPIEGEL
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Kein Verkauf Saban will ProSiebenSat.1 behalten

Nachdem der Milliarden-Verkauf von ProSiebenSat.1 an Springer gescheitert war, meldeten sich gleich mehrere andere Interessenten. Die gehen nun leer aus: Der Investor Haim Saban hat sich entschieden, die Münchner TV-Kette nicht zu verkaufen.
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Los Angeles - Das Unternehmen entwickele sich äußerst gut - und deshalb wolle man es vorerst behalten, bestätigte die Holding um den Investor Saban am Morgen. Trotz des lebhaften Interesses Dritter hätten die Investoren einstimmig so entschieden.

Saban wollte den Münchner TV-Konzern eigentlich an den Verlag Axel Springer verkaufen. Der hatte das Vorhaben aber vor zwei Wochen abgeblasen, nachdem die Kartell- und Medienbehörden die Übernahme aus wettbewerbsrechtlichen Gründen untersagt hatten.

Zu den möglichen weiteren Kaufinteressenten gehörten unter anderem der französische TV-Konzern TF1 und die in Luxemburg ansässige SBS Broadcasting sowie diverse US-Mediengruppen. Beobachter gingen davon aus, dass die anderen Interessenten weitaus weniger Geld geboten haben dürften als der Axel Springer Verlag - wohl auch deshalb entschieden sich die Investoren um Saban erst einmal fürs Abwarten.

itz/reh/ddp/rtr