Kerkorian-Prozess: Daimler mobilisiert seine Vorstände - DER SPIEGEL
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Kerkorian-Prozess Daimler mobilisiert seine Vorstände

Jürgen Schrempp fliegt sowieso hin, nun sollen noch zwei weitere DaimlerChrysler-Vorstände vor Gericht erscheinen: Im Kerkorian-Prozess in den USA werden auch die Zuständigen für die Bereiche Finanzen und Nutzfahrzeuge aussagen.
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Stuttgart/Wilmington - Neben Konzernchef Schrempp, der am Dienstag in den Zeugenstand tritt, wurden nun auch Finanzvorstand Manfred Gentz und Nutzfahrzeug-Vorstand Eckhard Cordes vorgeladen. Sie werden als Zeugen der Verteidung aussagen. Der Termin für Gentz stehe noch nicht fest. Cordes muss am 16. Dezember vor den Bundesrichter in Delaware treten. Er war 1998 maßgeblich an der Fusion zwischen Daimler-Benz und Chrysler beteiligt.

Vor dem US-Bezirksgericht wird seit Wochenbeginn über die Klage Kerkorians gegen den Stuttgarter Konzern verhandelt. Der ehemalige Großaktionär von Chrysler fühlt sich über die wahren Ziele der Fusion, die von Schrempp von Anfang an als Übernahme von Chrysler geplant gewesen sei, getäuscht und will mindestens 1,2 Milliarden Dollar für seine beim Umtausch angeblich zu gering bewerteten Aktien des US-Unternehmens. Nach Ansicht von DaimlerChrysler   entbehren die Anschuldigungen jeglicher Grundlage.