Klaus Murmann: Ehemaliger Arbeitgeber-Präsident ist gestorben - DER SPIEGEL
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Ehemaliger Arbeitgeberpräsident Klaus Murmann gestorben

Zehn Jahre lang war er der höchste Repräsentant der Arbeitgeberverbände in Deutschland. Nun ist Klaus Murmann im Alter von 82 Jahren gestorben.
Klaus Murmann (im Dezember 2006): Unternehmer und zehn Jahre lang BDA-Chef
Klaus Murmann (im Dezember 2006): Unternehmer und zehn Jahre lang BDA-Chef

Klaus Murmann (im Dezember 2006): Unternehmer und zehn Jahre lang BDA-Chef

Foto: Horst Pfeiffer/ dpa
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Kiel - Der langjährige ehemalige Arbeitgeberpräsident Klaus Murmann ist tot. Murmann starb am Montagmorgen im Alter von 82 Jahren, teilte seine Privatsekretärin mit. Der Unternehmer leitete die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) zehn Jahre lang von 1986 bis 1996. Er hinterlässt seine Frau Hannelore und fünf Kinder.

Der gebürtige Dortmunder lebte seit 1953 in Kiel. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig würdigte Murmann als "wichtige Unternehmerpersönlichkeit" und als "engagierten Bürger. Murmann habe sich zahlreiche Verdienste auf politischer, unternehmerischer und sozialer sowie auf kultureller und sportlicher Ebene erworben. 2007 hatte Murmann für sein herausragendes Engagement für Schleswig-Holstein die Ehrenprofessur des Landes erhalten.

Auch der jetzige Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer würdigte Murmann für dessen Lebensleistung. Der BDA-Ehrenpräsident sei einer der profiliertesten und angesehensten Repräsentanten der deutschen Wirtschaft gewesen. "Sein Name ist untrennbar mit der Forderung nach mehr Eigeninitiative der Gesellschaft und Gestaltungsfreiheit für die Unternehmen verbunden", teilte Kramer mit.

Als BDA-Präsident setzte sich Murmann entschieden für eine Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ein. Dabei eckte er mit manchen Vorschlägen bei den Gewerkschaften an. Mit Sauer-Sundstrand schuf Klaus Murmann einen weltweit tätigen Konzern mit Sitz in Neumünster. Bis 2004 führte er das Unternehmen, das er zuvor schon durch die Fusion mit den entsprechenden Hydraulik-Aktivitäten des dänischen Danfoss-Konzerns auf einen langfristig tragfähigen Weg gebracht hatte. Inzwischen hat Danfoss das Unternehmen komplett übernommen.

fdi/dpa

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