Klimmt Keine Entlastung für die Bahn
Berlin - Von der Bundesregierung kann die Bahn keine weitere Hilfe erwarten. Klimmt machte in einem Rundfunkinterview unmissverständlich klar, dass er die Finanzhilfen des Bundes für ausreichend hält. Zu der von der Bahn geforderten Befreiung von Mineralöl- und Mehrwertsteuer sagte er: "Das wäre ja nichts anderes als ein weiterer finanzieller Zufluss." Der Bund zahle bereits jährlich 14 Milliarden Mark Unterstützung an das Bundeseisenbahnvermögen. Neue Subventionen seien jetzt nicht der richtige Weg.
Nach der Meinung von Klimmt "ist es notwendig, dass die Bahn produktiver wird". Der Bund erwarte von der Bahn, "dass sie mit ihren Kosten sorgfältiger umgeht", mehr Umsatz mache und "nicht immer wieder nach neuen Stützmaßnahmen von Seiten des Staates" rufe.
Der Bundesverkehrsminister verlangt, dass die Bahn bei unrentablen Strecken für Alternativen zum regelmäßigen Schienenverkehr sorgt. Dabei solle "in der Fläche mit anderen Unternehmen zusammengearbeitet werden", so Klimmt.