Konfrontation: Hessen will Strompreissenkungen notfalls diktieren - DER SPIEGEL
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Konfrontation Hessen will Strompreissenkungen notfalls diktieren

Hessen prescht gegen die Stromkonzerne vor: Wenn diese ihre Preise nicht freiwillig senken, werde er sie eben zwingen, droht der Wirtschaftsminister des Landes.
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Wiesbaden - "Falls der Strompreis an der Börse weiter sinkt, müssen die Stromunternehmen auch ihre Endkundenpreise senken", sagte der Alois Rhiel der "Bild am Sonntag". Dazu sollten die Unternehmen Anträge auf reduzierte Strompreise einreichen.

Andernfalls sei es denkbar, dass er gegenüber den Stromunternehmen in Hessen zum 1. Januar kommenden Jahres Strompreissenkungen anordnen werde, sagte der CDU-Politiker und hessische Wirtschaftsminister. Rhiel hatte den hessischen Energieversorgern zu Jahresbeginn sämtliche Strompreiserhöhungen untersagt.

Seine nordrhein-westfälische Amtskollegin Christa Thoben appellierte ebenfalls an die Stromunternehmen, die Preise zu senken. Zugleich kündigte sie behördliche Kontrollen an. "Wir haben die Erwartung, dass sinkende Preise für Verschmutzungszertifikate bei nächster Gelegenheit an die Stromkunden weitergegeben werden", sagte die CDU-Politikerin.

Die Strompreisaufsicht in ihrem Ministerium werde kontrollieren, ob dies auch geschehe.

itz/Reuters