Konfrontationskurs: Kirch will Formel-1-Option ausüben - DER SPIEGEL
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Konfrontationskurs Kirch will Formel-1-Option ausüben

Die KirchGruppe will die Mehrheit an der Formel 1 übernehmen - trotz der Drohung der Automobilhersteller mit einer eigenen Rennserie.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt/Main - Kirch-Vize Dieter Hahn sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", dass der Medienkonzern eine entsprechende Option ausüben wolle. Die Option gegenüber dem Fernsehsender EM.TV läuft im September aus.

EM.TV, an der Kirch beteiligt ist, werde das Darlehen des Medienkonzerns für die Formel 1 nicht zurückzahlen können, sagte Hahn dem Blatt zufolge. "Deswegen ist davon auszugehen, dass wir diese Option zur Wandlung wahrnehmen werden", wird Hahn zitiert. Auch Formel-1-Chef Bernie Ecclestone lege dem Mehrheitserwerb über die Zwischenholding Speed keine Steine mehr in den Weg. Es gebe eine grundsätzliche Einigung. Zugleich deutete Hahn der Zeitung zufolge an, dass die KirchGruppe auch die außereuropäischen Rechte für die Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006 erwerben werde.