Konjunktur: Eichel rudert zurück - DER SPIEGEL
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Konjunktur Eichel rudert zurück

Bundesfinanzminister Hans Eichel hat angekündigt, die Wachstumsprognose der Regierung nach unten zu korrigieren. Er will aber noch die Steuerschätzung abwarten.
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Berlin - "Es wird sicherlich so sein, dass auch unsere Prognose niedriger liegen wird als das, was wir noch zu Beginn des Jahres geschätzt haben", sagte Eichel der ARD. Er verwies auf die kommende Steuerschätzung im Mai und kündigte eine neue Prognose der Bundesregierung, die bisher von 2,6 Prozent ausgeht, in etwa vier Wochen an.

Die wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute hatten zuvor in ihrem Frühjahrsgutachten für 2001 ein Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent vorhergesagt und damit ihre Prognose von 2,7 Prozent heruntergeschraubt.

Nach Eichels Worten ist derzeit noch nicht absehbar, wie viele Steuermilliarden weniger durch das langsamere Wachstum in die Staatskasse kommen. Möglich sei, dass "auf der einen Seite das reale Wachstum ein bisschen zurückgeht, aber andererseits - wie es im Moment aussieht - die Preissteigerungsrate etwas höher bleibt, als wir prognostiziert hatten". Dann könne es sein, "dass am Schluss sich bei den Steuern gar nicht so sehr viel verändert".