Konkurrenzkampf: HP verbannt Microsoft-Software - DER SPIEGEL
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Konkurrenzkampf HP verbannt Microsoft-Software

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich Dell ebenso entschieden, künftig will auch Hewlett-Packard keine Works-Software von Microsoft mehr für bestimmte PCs einkaufen. Der Zuschlag geht an einen kleinen Konkurrenten des Gates-Konzerns.
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Redmond/Palo Alto - Wie die "Financial Times" am Dienstag berichtet, wird HP, der weltgrößte PC- und Drucker-Hersteller, künftig die WordPerfect-Programme des kanadischen Software-Herstellers Corel zusammen mit seinen Desktop-Computern der Pavillion-Reihe vertreiben. Bisher hatte HP einen Vertrag mit Microsoft - auf den PCs, die an Privatkunden verkauft wurden, war demnach Works enthalten, eine abgespeckte Version von MS Office. Der Wert des Vertrages mit Corel wurde nicht mitgeteilt.

Für Microsoft dürfte die Entscheidung ein spürbarer Rückschlag sein. Bisher kontrolliert der Konzern mit Produkten wie Word, Excel und Power Point circa 90 Prozent des Marktes für Office-Software. Diese und ähnliche Programme generierten im vergangenen Jahr 9,6 Milliarden Dollar Umsatz für den Konzern, der auf einen Gesamtumsatz von 28 Milliarden Dollar kam.

Während des Kartellverfahrens in Washington hatten PC-Hersteller wie Gateway gegen Microsoft ausgesagt. Weil der Konzern die Märkte für Betriebssysteme und Bürosoftware quasi-monopolistisch kontrolliere, so der Vorwurf, könne Microsoft den Computer-Fabrikanten Konditionen diktieren, wenn sie Software wie Windows oder Works anbieten wollten.