Konsumklima Verbraucher kommen wieder in Kaufstimmung
Nürnberg - Der Konsumklimaindex des Marktforschungsunternehmens GfK ist nach 4,3 Punkten im März auf 4,4 Punkte für April gestiegen. Für den Aufwärtstrend sorgten eine wieder ansteigende Konsumneigung sowie verbesserte Einkommensaussichten.
"Mit dem Ende des ersten Quartals ist die rückläufige Entwicklung des Konsumklimas vorbei", schreiben die Forscher des Instituts. Die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen habe erstmals seit drei Monaten wieder spürbar angezogen.
Da der große Preisschock aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des Jahres bislang ausgeblieben sei, scheine die Verunsicherung aus Sicht der Verbraucher sukzessive zu weichen. Außerdem stützten die sehr optimistischen Konjunkturaussichten die Anschaffungsneigung und die Einkommenserwartungen.
Die Anschaffungsneigung legte im Berichtszeitraum um 3,7 Punkte auf minus 12,3 Punkte zu. Der Abwärtstrend der vorangegangen Monate ist damit offenbar beendet.
Die Konjunkturerwartungen hingegen sanken leicht um 0,2 Punkte auf 53,1 Punkte. Trotz des leichten Rückgangs bleibe die Konjunktureuphorie aber ungebrochen. Abgesehen vom Vormonat liege der Indikator weiterhin so hoch wie seit August 2000 nicht mehr.
Hoch ist auch das Vertrauen der Verbraucher in die persönliche Einkommensentwicklung. Die entsprechenden Erwartungen legten im Sog der konjunkturellen Hochstimmung um 10,1 auf 13 Punkte zu.
wal/dpa-AFX