CHEMIEINDUSTRIE Kontrahenten auf Tuchfühlung
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DER SPIEGEL 17/2002
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BASF und Bayer proben eine vorsichtige Annäherung. Zum ersten Mal trafen sich Anfang des Monats die Vorstände der beiden IG-Farben-Nachfolger zu einer vertraulichen Sitzung. Die Manager wollen gemeinsame Positionen zu branchenpolitischen Themen wie dem Handel mit Emissionszertifikaten und den hohen Strafen bei Wettbewerbsverstößen in den USA entwickeln. Sogar über konkrete Geschäfte wurde gesprochen. Geprüft wird eine Zusammenarbeit der beiden deutschen Marktführer bei Projekten in Fernost. Sowohl Bayer als auch BASF engagieren sich besonders auf dem chinesischen Markt. Die Vorstandstreffen sollen in Zukunft in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.