Konzerngiganten-Ranking Wer die US-Wirtschaft beherrscht
New York - Der Handelskonzern hat trotz stetigen Wachstums seine Spitzenposition unter den größten US-Konzernen abgeben müssen. Ein Ölkonzern eroberte im Ranking des US-Magazins "Fortune", das sich am Unternehmensumsatz orientiert, den Spitzenplatz - ExxonMobil . Auch die Ölkonzerne Chevron und Conoco Phillips landeten 2005 in den Top Ten weiter oben als im vorvergangenen Jahr.
| CO2-Emission einer Reise von Hamburg nach München (einfache Strecke) | LFU-Rechner | Atmosfair-Rechner | Quarks Co.-Rechner | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Flug *** |
190 Kg |
170 Kg |
175 Kg |
||||
|
Bahn |
50 Kg |
k.A. ** |
62,5 Kg |
||||
|
Auto * |
150 Kg |
k.A. ** |
110 Kg |
Während für die Profiteure des teuren Öls also 2005 ein glänzendes Geschäftsjahr war, litten die Autokonzerne. Ford rutschte vom 4. auf den 5. Platz - der Konzern wird in diesem Jahr 2,4 Milliarden Dollar für Restrukturierungen aufwenden. General Motors konnte seinen dritten Platz zwar behaupten, schiebt aber ebenfalls einen hohen Berg von Problemen vor sich her: Rabattschlachten auf dem Heimatmarkt, japanische Konkurrenz und Käufer, die sich immer öfter nur noch kleine, spritsparende Modelle mit kleinen Margen für den Produzenten leisten können.
Citigroup und AIG kämpfen mit ähnlichen Problemen
Der Mischkonzern General Electric (GE), Börsenliebling in den neunziger Jahren, ist ebenfalls in einer Umbauphase. Wachstumsarme Bereiche wurden rigoros abgestoßen, zukunftsträchtige Felder wie Healthcare und Umweltschutz ausgebaut. GE fiel im Ranking vom 5. auf den 7. Platz.
Auf Platz 8 verharrt das weltgrößte Finanzinstitut, die Citigroup . Nach Scherereien mit Aufsichtsbehörden in verschiedenen Ländern hat CEO Charles Prince nach eigener Aussage intern in seinem Konzern für Ordnung gesorgt - einige Mitarbeiter hatten zuvor gewinnträchtige aber anfechtbare Geschäfte getätigt. Nun will der Konzern weiter wachsen - verstärkt auch durch Zukäufe. Schließlich muss der Jahresgewinn 2005, der stattliche 24,6 Milliarden Dollar erreichte, wieder investiert werden.
Der Versicherer AIG (American International Group) hatte ebenfalls mit gewichtigen juristischen Problemen zu kämpfen. Nicht weniger als 1,64 Milliarden Dollar überwies CEO Martin Sullivan zur Beilegung einer gerichtlichen Auseinandersetzung um Betrug und fehlerhafte Kontenführung. Mehr als eine halbe Milliarde Dollar wurden zusätzlich fällig, um die Schäden der Hurrikane "Wilma" und "Katrina" auszugleichen. AIG setzt nun auf steigende Prämieneinnahmen.
Auf Platz 10 im Ranking konnte sich wie im Vorjahr IBM behaupten. Der Technologie- und Beratungskonzern, der 2005 14.500 Stellen abbaute, will seine Position nicht nur bei PC-Chips und Großrechnern ausbauen, sondern insbesondere im Dienstleistungsbereich wachsen, insbesondere im IT-Consulting.
Teil zwei: Welche Konzerne auf den Plätzen 11-30 landeten
Hinter den Top Ten, die im Vergleich zum Vorjahr zwar die Plätze tauschten, aber keinen Newcomer zuließen, veränderte sich das "Fortune"-Ranking auf den folgenden Plätzen stärker. Aufsteiger ist die Bank of America auf Platz 12 (vom 18. Platz) hinter Hewlett-Packard , die auf Platz 11 blieben. Die weiteren Platzierungen:
13. Berkshire Hathaway
(von Platz 12 im Vorjahr)
14. Home Depot
(13)
15. Valero Energy (22)
16. McKesson (15)
17. J.P. Morgan Chase & Co. (20)
18. Verizon Communications
(14)
19. Cardinal Health (16)
20. Altria Group
(17)
21. Kroger (21)
22. State Farm Insurance (19)
23. Marathon Oil (31)
24. Procter & Gamble
(26)
25. Dell
(28)
26. Boeing
(25)
27. Amerisourcebergen (23)
28. Costo Wholesale (29)
29. Target (27)
30. Morgan Stanley
(36)
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