Kooperation Dow Chemical will mit Gasprom zusammenarbeiten
Der weltweit zweitgrößte Chemiekonzern Dow Chemical verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit der russischen Gasprom über den gemeinsamen Aufbau von Produktionsanlagen. Damit würde Dow Chemical in Konkurrenz zum BASF-Konzern treten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Hamburg - Ziel sei es, über diesen Weg zu niedrigeren Preisen an Rohstoffe zu gelangen, zitiert die "Financial Times Deutschland" den Dow-Vorstandsvorsitzenden Andrew Liveris vom Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos.
Im Gegenzug könnte der US-Konzern dem Bericht zufolge beim Aufbau der Produktion von Massenchemikalien in Russland kooperieren. "Wir haben im Nahen Osten investiert, in Russland verhandeln wir nun mit Gasprom ", sagte Liveris.