Kopierer-Rückruf: Brandgefährliche Bürotechnik - DER SPIEGEL
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Kopierer-Rückruf Brandgefährliche Bürotechnik

Moderne Technik ist eine heiße Sache: Erst brutzeln einem die Laptops mit defekten Akkus ab, nun droht Feuergefahr auch bei Kopierern. Sicherheitshalber ruft Canon jetzt weltweit 1,9 Millionen Kopiergeräte zurück.
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Tokio - Der japanische Canon-Konzern teilte heute in Tokio mit, dass drei Modelle von der Rückrufaktion betroffen seien: Canon PC7, PC80 und PC100. Die zwischen 1987 und 1997 hergestellten Kopierer drohen laut Canon bei längerem Betrieb Rauch zu entwickeln oder in Brand zu geraten. Grund sei ein Problem am Stromkabel. Das Risiko sei allerdings "eher gering", unterstrich das Unternehmen. Bisher habe es lediglich drei bekannte Fälle gegeben.

Canon bietet eine kostenlose Untersuchung und den Austausch der defekten Teile an. Den Konzern dürfte die Aktion nach eigenen Angaben umgerechnet 1,35 Millionen Euro kosten. Canon ist der größte japanische Hersteller von Digitalkameras und Büromaschinen.

Erst im August hatte es die größte Rückrufaktion in der Geschichte des US-Computerherstellers Dell gegeben: Dieser rief weltweit 4,1 Millionen Lithium-Ionen-Akkus zurück, die von Sony hergestellt wurden. Der Batterie-Rückruf galt für fast jeden Fünften der 22 Millionen Dell-Notebooks, die zwischen dem 1. April 2004 und dem 18. Juli 2006 verkauft wurden. Ebenso rief der Computer-Produzent Apple rund 1,8 Millionen in seinen Laptops eingebauten Akkus - ebenfalls von Sony - wegen Brandgefahr zurück. Einige Tage später teilte der japanische Elektronikkonzern Matsushita (Panasonic) mit, dass bei rund 6000 Akkus in Panasonic-Notebooks die Gefahr bestehe, dass diese sich durch Überhitzung entzünden könnten.

kaz/AFP/AP

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