Kostendisziplin: Cisco steigert Umsatz und Gewinn - DER SPIEGEL
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Kostendisziplin Cisco steigert Umsatz und Gewinn

Anziehende Nachfrage und eiserne Kostendisziplin - der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im dritten Geschäftsquartal Umsatz und Ergebnis noch einmal steigern können. Die Erwartungen der Analysten konnte der Konzern allerdings nicht übertreffen.
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San Jose - Vorstandschef John Chambers zeigte sich mit der Geschäftsentwicklung in dem traditionell eher schwierigen dritten Quartal zufrieden und nannte die Zahlen "sehr solide". Vor allem das Kerngeschäft mit Firmenkunden sei gut gelaufen. Zu den Kunden zählten unter anderem British Telecom  , Hewlett-Packard   oder Merrill Lynch  . Aber auch der Verkauf kostengünstigerer, drahtloser Internetzugänge habe angezogen. Hier sei die Nachfrage vor allem von Privatkunden und kleinen Firmen gekommen.

Den Lagerbestand von Cisco   bezeichnete Finanzvorstand Dennis Powell als "angemessen". Er liege bei 1,28 Milliarden Dollar nach 1,21 Milliarden Dollar im Vorjahr. Die Maßzahl für das Verhältnis von Auftragseingang zum gebuchten Umsatz (Book-to-Bill) sei größer als 1,0. Die Geschäftsentwicklung weise also nach oben.

Cisco sei auf gutem Weg, das Ziel einer Umsatzsteigerung von 13 Prozent und von 18 Prozent beim operativen Pro-Forma-Gewinn zu erreichen, hieß es. Für das letzte Quartal des laufenden Geschäftsjahres rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum zwischen neun und elf Prozent. Analysten waren hier bisher von zehn Prozent ausgegangen. Darüber hinaus soll ein geplantes Aktienoptionsprogramm erst im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres verbucht werden.

Der Umsatz in den drei Monaten von Februar bis Ende April stieg nach Angaben des Unternehmens von 5,62 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 6,19 Milliarden Dollar. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten mit 6,16 Milliarden gerechnet. Der Gewinn kletterte von 1,2 auf 1,4 Milliarden Dollar. Dies entsprach einem Gewinnzuwachs von 17 auf 21 Cent je Aktie (EPS). Der Gewinn auf Pro-Forma-Basis stieg von 1,4 auf 1,5 Milliarden Dollar beziehungsweise von 19 auf 23 Cent. Analysten hatten einen Gewinn je Aktie in Höhe von 22 Cent vorhergesagt.

Im nachbörslichen Nasdaq-Handel wurden die Zahlen freundlich aufgenommen. Die Aktien von Cisco Systems legten um 0,77 Prozent auf 18,35 US-Dollar zu.

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