KPN e-plus soll doch verkauft werden
Den Haag - Wie die niederländische Zeitung "Het Financieele Dagblad" berichtet, will sich KPN auf Grund der hohen Verschuldung von e-plus und weiteren Mobilfunkbeteiligungen in Belgien und Luxemburg trennen. Außerdem werde KPN die Ausgabe von Aktien im Wert von 5 bis 5,5 Milliarden Euro ankündigen, hieß es weiter. Das Finanzblatt berief sich auf Informanten aus dem Unternehmen.
Als heißer Kandidat für einen Kauf gilt France Télécom. Deren Mobilfunktochter Orange sei in Verhandlungen mit KPN, heißt es in dem Bericht. Der französische Telefonriese hatte schon vor Jahren versucht, e-Plus zu kaufen, war damals aber KPN unterlegen.
KPN hatte in den vergangenen Tagen wiederholt Verkaufsabsichten bei den europäischen Beteiligungen dementiert. So sagte der Chef von e-plus, Uwe Bergheimer, erst kürzlich: "Wir sind das einzige Ticket für KPN in die Zukunft."