Kreditklemme: Eurodisney droht Pleite im Juni - DER SPIEGEL
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Kreditklemme Eurodisney droht Pleite im Juni

Der Betreiber des Disneyland Paris kämpft ums Überleben: Die Verluste sind abermals gestiegen, die Umsätze kommen nicht vom Fleck. Schießen die Banken nichts nach, ist ab Ende Mai kein Geld mehr für den Schuldendienst da.
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Paris - Zunächst die positive Nachricht: Im ersten Halbjahr hätten die Umsätze in den Themenparks um sechs Prozent zugelegt, teilte Eurodisney am Donnerstag mit. Dies sei ein ermutigendes Zeichen, befand Konzernchef André Lacroix. Seine Innovationsstrategie habe sich ausgezahlt.

Ansonsten gibt es wenig zu beschönigen. Im Hotelgeschäft nämlich sind die Umsätze gefallen. So stieg der Verlust des Unternehmens im Ende März abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr auf 108,9 Millionen Euro, nach 82,7 Millionen ein Jahr zuvor. Jetzt wird eilig mit den Banken verhandelt.

Die Liquidität reiche noch bis zum 31. Mai, hieß es in einer Mitteilung. Dann laufe die Verlängerung eines Moratoriums mit den Banken und der Walt Disney Company in den USA aus. "Wenn bis zum Ende dieser Frist keine Lösung gefunden wird, wäre die Gruppe also nicht mehr in der Lage, die Gesamtheit ihrer mit dem Schuldendienst verbundenen Verpflichtungen zu erfüllen."