Kreditkrisen-Probleme: Bear-Stearns-Chef Cayne geht - DER SPIEGEL
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Kreditkrisen-Probleme Bear-Stearns-Chef Cayne geht

Die Kreditkrise fordert ein weiteres prominentes Opfer: Der Chef der problembeladenen US-Investmentbank Bear Stearns Cayne gibt einem Zeitungsbericht zufolge sein Amt jetzt auf.
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New York - Ganz abtreten will James Cayne nicht: Der 73-Jährige wolle Vorsitzender des Verwaltungsrats bleiben, berichtet das "Wall Street Journal". Chef aber will er nicht mehr sein. Nachfolger an der Spitze der Bank solle voraussichtlich der Bear-Stearns-Topmanager Alan Schwartz (55) werden, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Bear Stearns   hatte im vierten Quartal wegen der Hypothekenkrise den ersten Verlust der Unternehmensgeschichte erlitten und musste Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen. Im Sommer waren zwei Hedge-Fonds der Bank in große Probleme geraten. Konzernchef Cayne wurde Berichten zufolge intern vorgeworfen, seine Pflichten nicht ausreichend erfüllt und sich zu wenig um das Geschäft gekümmert zu haben.

Cayne führte Bear Stearns seit dem Jahr 2001. Im vergangenen Jahr hatten auch die US-Banken Citigroup   und Merrill Lynch   sowie die Schweizer UBS   wegen massiver Probleme durch die Kreditkrise ihre Chefs ausgetauscht.

ase/dpa-AFX