Krise bei Opel: Clement schaltet sich ein - DER SPIEGEL
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Krise bei Opel Clement schaltet sich ein

Der drohende Stellenabbau bei Opel ist jetzt auch ein Fall für die Bundesregierung. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hat Kontakt zu den Verantwortlichen aufgenommen.
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Berlin/Rüsselsheim - "Es finden Gespräche statt", sagte eine Sprecherin Clements dem Berliner "Tagesspiegel". Hintergrund ist der drohende Arbeitsplatzabbau bei Opel.

Die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hatte in ihrer Donnerstagausgabe berichtet, bei Opel und Saab, den europäischen Töchtern des US-Autobauers General Motors (GM)  , seien insgesamt 10.000 Stellen in Gefahr.

GM und Opel wollten die Zahl nicht kommentieren. GM leidet seit Jahren unter Überkapazitäten und hohen Verlusten in Europa. Allein Opel hat 2003 einen operativen Verlust von 384 Millionen Euro verbucht.

Das Sanierungskonzept soll den größten Autohersteller der Welt in Europa wieder in die schwarzen Zahlen bringen. Mit der Umstrukturierung will GM nach früheren Angaben einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen.

GM wird laut "FAZ" Details zum Sparplan für Opel und Saab in der kommenden Woche vorlegen. Wegen der Meldungen über die immer bedrohlicher werdende Krise und der daraus resultierenden Verunsicherung in der Belegschaft sehe sich GM-Europachef Fritz Henderson veranlasst, den Plan spätestens bis kommenden Donnerstag zu veröffentlichen, hieß es in Unternehmenskreisen.