Krisenprofiteur Irak-Konflikt hebt Exxons Gewinne
Irving - Im vierten Quartal hat Exxon seine Profite um 53 Prozent steigern können. Wie das in Texas beheimatete Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Nettogewinn auf 4,09 Milliarden Dollar, nach 2,68 Milliarden im Vorjahresquartal. Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 56,21 Milliarden Dollar zu. Die Erwartungen der Analysten übertraf das Unternehmen damit.
Im Berichtsquartal hat sich der Barrel Rohöl um 38 Prozent verteuert. Neben des Streiks in Venezuela ist die Kriegsgefahr am Persischen Golf eine der Hauptursachen. Der durchschnittliche Naturgaspreis wiederum hat als Folge des kalten Wetters im Nordosten der USA um 61 Prozent zugelegt.
Exxon hatte bereits am Mittwoch angekündigt, für das erste Quartal eine Dividende von 23 Cent zahlen zu wollen. Sie wäre damit ebenso hoch wie die Ausschüttung im vierten Quartal.
Der Aktienkurs des Mineralölunternehmens ist am Donnerstag im frühen New Yorker Handel um 1,68 Prozent auf 34,42 US-Dollar gestiegen. Der Sammelindex Dow Jones stand zur selben Zeit knapp im Minus.