Lada-Läden
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DER SPIEGEL 35/1975
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Rußlands Autoexporteure gehen mit ihrem Fiat-Nachbau »Lada« in die vollen: Nach einem guten Start in Deutschland, England und Frankreich wollen sie 1976 allein in der Bundesrepublik 30 000 Exemplare ihres mit 7250 Mark konkurrenzlos billigen und robusten, freilich etwas unkomfortablen Mittelklassewagens absetzen. Auch in der Hochburg der Motorisierung werden die Sowjets verkaufen. Im US-Bundesstaat New Jersey bauen sie gegenwärtig eine Lada-Zentrale, deren Ersatzteillager schon angelegt ist. Planziel der Sowjets für den US-Markt: 50 000 Fahrzeuge. Westliches Marketing kauften die Sowjets dabei auf dem einfachsten und billigsten Wege: Das Kapital der Lada-Verkaufsorganisation Satra ist voll in amerikanischer Hand.