Aktienfonds verringern zwar durch breite Streuung das Risiko, aber Anleger brauchen oft viel Geduld, um Verluste auszusitzen. Weil Fonds als langfristige Anlage gelten, werden bei einem Kursrutsch die Anteile nicht so schnell abgestoßen wie Aktien. Fonds, die in deutsche Aktien investieren, mussten eine durchschnittliche Verlustperiode von 15 Monaten hinnehmen. Bei Japan-Fonds liegt die Durchhalteperiode bei 23 Monaten - manche Fonds sind sogar seit 52 Monaten im Minus. Vor allem den spekulativen Hightech-Fonds droht eine lange Durststrecke. So müssen die vielen Deutschen, die in diesem Jahr rund vier Milliarden Mark in den Nordasia.com gesteckt haben, wohl lange warten, bis ihr Einstandspreis erreicht ist: Der Fonds der Vereins-und-Westbank-Tochter Nordinvest wurde zu Jahresanfang zu 105 Euro ausgegeben, kletterte im Februar auf seinen Höchstkurs von 132,55 und fiel seitdem - auf 45,40 Euro Ende vergangener Woche.
Dieser Ausdruck wurde am 17.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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