Lars Windhorst
hat in nur zwei Jahren vom westfälischen Rahden aus eine Unternehmensgruppe aufgebaut, die in Deutschland, Frankreich, England, Portugal, Hongkong, China und demnächst Vietnam operiert. Windhorst handelt mit elektronischen Bauteilen, montiert Personalcomputer, organisiert Helikopter-Geschäftsreisen, verkauft Rohstoffe und Halbfertigprodukte. Ein Kölner Bankhaus sammelt für den 18jährigen Konzernchef demnächst Risikokapital, um seiner »deutsch-asiatischen Industriegruppe«, die nach einem Informationsentwurf für Anleger »einzigartig ist in der deutschen Industriegeschichte«, die weitere Expansion zu ermöglichen. Bereits jetzt macht der Jungmillionär, der sein Fernost-Geschäft von einem Büro in Hongkong aus steuert, zwei Drittel seiner Umsätze im asiatischen Raum. Entsprechend bedenkt ihn die Presse in Hongkong mit Superlativen: Der Hong Kong Standard nennt ihn »Teen Tycoon«, für den Eastern Express ist er das »Ein-Mann-Wirtschaftswunder«.