Lauda Air: "Niki Nationale" gibt auf - DER SPIEGEL
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Lauda Air "Niki Nationale" gibt auf

Die Lauda Air muss künftig ohne Niki Lauda auskommen. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister ist von seinem Posten als Vorstandschef zurückgetreten.
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Wien - Nach Querelen um hohe Verluste und heftigem Streit mit dem Miteigentümer Austrian Airlines hat Niki Lauda das Handtuch geworfen. Der Vorstandsvorsitzende begründete seinen Rücktritt am Dienstag mit der Kritik der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG an Fremdwährungsgeschäften der Lauda Air. "Ich lasse dahingestellt, ob diese Kritik berechtigt ist, wie sie zu werten ist und ob mich persönlich irgendein Vorwurf treffen kann", erklärte der dreimalige Formel-1-Champion.

Hintergrund ist der von den heimischen Medien als "Luftschlacht" beschriebene Streit zwischen den Austrian Airlines (AUA), die 36 Prozent der Lauda-Anteile besitzen, und dem Lauda-Air-Chef. Die AUA hatte sich bemüht, den 20-Prozent-Anteil der Lufthansa an Lauda Air zu übernehmen und Niki Lauda zum Ausscheiden zu zwingen. Konkreter Anlass waren angebliche Verluste der Lauda Air im letzten Geschäftsjahr von 1,1 Milliarden Schilling - rund 157 Millionen Mark.