Lebensmittel: Schweinezüchter verlangen mehr Geld - DER SPIEGEL
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Lebensmittel Schweinezüchter verlangen mehr Geld

Teureres Futter, höhere Energiekosten: Nach den Milchbauern klagen nun auch die Schweinezüchter über ruinöse Preise. Der Bauernverband spricht von einer "brutalen Preis-Kosten-Klemme" und verlangt deutlich mehr Geld für Schweinefleisch.
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Hamburg - Seit 2006 seien die Kosten der Ferkelerzeugung und der Sauenhaltung höher als die Erlöse, kritisierte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, am Montag in Niederalteich in Niederbayern.

"Wie wohl nie zuvor stecken unsere Veredelungsbetriebe in einer brutalen Preis-Kosten-Klemme." Wenn sich das nicht schnell ändere, müssten viele Schweinezüchter in Bayern aufgeben.

Die Ferkelpreise müssten von jetzt unter 50 Euro auf mindestens 80 Euro und die Mastschweinepreise auf zwei Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht steigen. Ursache dafür seien die gestiegenen Ausgaben für Dünger, Pflanzenschutzmittel, Energie, Futter und Saatgut. Hinzu komme der hohe Spritpreis.

Sonnleitner appellierte an die Verbraucher, sich für Fleisch aus heimischer Erzeugung stark zu machen. Der Bauernpräsident zeigte auf, dass die Verbraucherpreise für Schweinefleisch immer billiger geworden seien: Mussten 1970 Durchschnittsverdiener für ein Kilogramm Kotelett noch 96 Minuten arbeiten, seien es heute nur noch rund 20 Minuten.

kaz/ddp

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