Lego-Krise Klötzchen-Konzern schrumpft weiter
Der dänische Lego-Konzern hat auch 2004 hohe Verluste eingefahren. Das Interesse an dem Traditionsspielzeug nahm weiter ab, der Umsatz ging erneut zurück.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Billund - Wie das Familienunternehmen am Mittwoch in der Unternehmenszentrale Billund mitteilte, sank der Umsatz bei Spielwaren im Vergleich zu 2003 um sieben Prozent auf 6,7 Milliarden Kronen (899 Millionen Euro).
Der Verlust vor Steuern und ohne zum Verkauf stehende Aktivitäten verringerte sich von 1,5 auf 1,2 Milliarden Kronen. Lego will unter anderem seine vier Freizeitparks, darunter auch das deutsche Legoland im nordschwäbischen Günzburg, verkaufen.
Der neue Lego-Konzernchef Jørgen Vig Knudstorp nannte die Bilanz einen "Schritt in die richtige Richtung" für den viertgrößten Spielzeughersteller der Welt.