Lichtblick Intel und AMD heben ihre Umsatzprognose
New York/Sunnyvale - Bei Intel hieß es, der Umsatz im laufenden Quartal werde sich zwischen 6,7 und 6,9 Milliarden Dollar bewegen. In früheren Prognosen hatte der Chiphersteller 6,2 bis 6,8 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Zudem teilte das Unternehmen mit, die Nachfrage nach Mikroprozessoren habe sich besser als erwartet entwickelt. Das Telekomgeschäft entspreche dagegen den Erwartungen zu Beginn des Quartals.
Advanced Micro Devices (AMD) erwartet für das laufende vierte Quartal 2001 einen geringeren Verlust als im Vorquartal. Der Umsatz werde gegenüber dem dritten Quartal voraussichtlich um zehn Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Sunnyvale mit.
Im dritten Quartal hatte AMD einen Umsatz von 765,87 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Das Unternehmen rechnet für das zweite Quartal 2002 mit der Rückkehr in die Gewinnzone. Der Absatz von Prozessoren habe im Berichtzeitraum zugenommen. Die Nachfrage nach Flash-Speicherchips habe hingegen stagniert.
Die Aktien beider Chiphersteller erlebten daraufhin nachbörslich einen Aufschwung. Intel-Papiere machten ihre Verluste vom Tagesgeschäft wieder wett. Bei hohen Umsätzen legte das Papier 1,93 Prozent auf 34,82 US-Dollar zu.
AMD-Werte hatten sich schon im Tagesverlauf günstig entwickelt und stand gegen Börsenschluss an der Wall Street bei 16,25 Dollar. Nachbörslich kletterten AMD-Papiere dann zeitweise auf rund 18 Dollar.