Lieferanten-Wechsel Apple prüft Macs mit Intel Inside
New York - Bisher werden Intel-Chips vor allem mit Windows-Rechnern assoziiert. Nun aber schreibt das "Wall Street Journal" unter Berufung auf zwei Firmenchefs der Branche, auch Apple werde sich vermutlich für Intel entscheiden und IBM damit den Rücken kehren. Keines der beteiligten Unternehmen bestätigte den Bericht. Eine Apple-Sprecherin sagte dem Blatt nur, es handele sich um "Gerüchte und Spekulationen".
Dem Bericht zufolge ist noch unklar, ob sich Apple nun vollständig von seinem langjährigen Partner IBM abwendet. Intel-Chips könnten zu einem Preisrückgang bei den prestigeträchtigen und vergleichsweise teuren Macs führen. So würden sich die Apple-Preise denjenigen der Konkurrenz-Produkte etwa von Dell annähern.
Apple verkauft mit drei Millionen Computern im Jahr vergleichsweise wenig Geräte - der weltweite Absatz wird auf 200 Millionen Stück geschätzt. Allerdings gilt das Unternehmen nicht zuletzt wegen des erfolgreichen digitalen Musicplayers iPod als einer der einflussreichsten Trend-Setter der Branche.
In New York legten Apple-Aktien vorbörslich um 1,86 Prozent auf 38,25 Dollar zu. Auch Intel-Aktien gewannen im vorbörslichen US-Handel um 1,18 Prozent auf 26,66 Dollar. Dell-Papiere verloren vorbörslich 0,10 Prozent auf 39,95 Dollar.