Luftfahrt: EADS baut Rüstungssparte um - DER SPIEGEL
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Luftfahrt EADS baut Rüstungssparte um

Europas größter Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS will seine Rüstungssparte umbauen. Das Unternehmen verspricht sich davon mehr Profit und die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen.
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Hamburg - Der Umbau solle dazu beitragen, die Kosten zu senken und die Integration voranzutreiben, sagte ein EADS-Sprecher der "Financial Times Deutschland".

Am Montag wurde dem Bericht zufolge bekannt, dass bis 2008 rund 2500 Arbeitsplätze der neu strukturierten Sparte Military Air Systems von der Konzernzentrale im bayrischen Ottobrunn in das 80 Kilometer entfernte Manching verlagert werden. In Manching, wo bereits 1500 Menschen beschäftigt sind, sollen die deutschen Militärflugzeugaktivitäten gebündelt werden.

Mit der Strukturänderung in der Rüstungssparte reagiert Europas größter Luftfahrt- und Rüstungskonzern unter anderem auf die stagnierenden Verteidigungsetats in den Heimatmärkten, wie es weiter heißt. Mit einer Umsatzrendite von schätzungsweise gut vier Prozent im Jahr 2005 rangiere die Sparte unter der internen Zielmarke von zehn Prozent und liege auch im internationalen Wettbewerb abgeschlagen hinter der US-Konkurrenz.

Der EADS-Konzern mit rund 34 Milliarden Euro Gesamtumsatz erzielt rund ein Viertel seines Umsatzes mit Militärprojekten. Binnen fünf Jahren soll der Anteil auf 30 Prozent steigen, berichtete die Zeitung. fok/afp