Luftfahrt-Krise 2500 KLM-Mitarbeiter fliegen
Amsterdam - Zugleich will die KLM Zeitverträge nicht verlängern und keine neuen Mitarbeiter anstellen. Über die "umfangreichen" Gehaltkürzungen wolle man mit den Gewerkschaften verhandeln.
So reagiert die Fluglinie auf die Umsatzeinbrüche seit dem 11. September: Man habe seither 50 Millionen Euro weniger umgesetzt als geplant, teilte das Unternehmen in Amsterdam mit. Die Flüge seien im September nur noch zu 76,7 Prozent ausgelastet gewesen - im letzten Jahr habe die Quote bei 81,6 Prozent gelegen.
Außerdem will KLM mit Beginn des Winterflugplanes am 28. Oktober Flüge streichen und kleinere Flugzeuge einsetzen, um Kosten zu sparen. Insgesamt solle die Zahl buchbarer Sitze um 15 Prozent reduziert werden. Nur die Kapazitäten für Fracht sollen nahezu unverändert bleiben.
Besonders die Transatlantik-Routen der KLM sind von den Einsparungen betroffen. KLM und der Partner Northwest Airlines wollen die Zahl der wöchentlichen Flüge zwischen Europa und Nordamerika von 188 auf 163 reduzieren.