Luftfahrt Piloten zweifeln am Airbus
Acht amerikanische Airbus-Piloten haben in einem Brief an US-Aufsichtsbehörden gefordert, ernsthaft zu erwägen, die weltweit rund 500 Maschinen vom Typ "Airbus A300-600 so lange stillzulegen, bis ihre Flugtauglichkeit zweifelsfrei erwiesen" sei.
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Kurz nach dem Start einer A300-600 der American Airlines vom New Yorker Kennedy-Flughafen war am 12. November letzten Jahres die aus Hightech-Kunststoffen geformte Heckflosse des Jets aus noch ungeklärten Ursachen abgebrochen. 265 Menschen starben.
Der in der Geschichte der kommerziellen Luftfahrt beispiellose Unfallhergang, so die Kapitäne und Co-Piloten der American Airlines in ihrem Brief, belege die "dringende Notwendigkeit" zu handeln. Auch bei der Lufthansa, die zwölf A300-600 fliegt, plagt manchen A300-Piloten Unbehagen. US-Experte Richard Sharp, der für die Nasa Raumfahrzeuge entwickelte, glaubt gar, die Heckflossenhalterungen der A300 sollten "neu entwickelt und alle verdächtigen Heckflossen ausgetauscht werden".