Luftfahrt: Swiss fliegt an Oneworld vorbei - DER SPIEGEL
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Luftfahrt Swiss fliegt an Oneworld vorbei

Der finanziell angeschlagenen Fluglinie Swiss bleibt weiterhin eine Mitgliedschaft in einem Luftfahrtbündnis verwehrt. Nach Monate langen Verhandlungen sind die Gespräche mit der Allianz Oneworld auf Eis gelegt worden.
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Düsseldorf - Das Pokerspiel um die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft Swiss International Air geht in eine neue Runde.

Am Tag der Berufung des früheren Lufthansa-Managers Christoph Franz zum neuen Chef der Schweizer Fluglinie hat die Swiss ihre Kooperationsgespräche mit British Airways   vorläufig auf Eis gelegt. Eine BA-Sprecherin bestätigte dem "Handelsblatt", dass Projekte zur Integration der Swiss in die von BA dominierte Luftfahrt-Allianz Oneworld derzeit nicht fortgeführt würden. Der Stopp sei in gegenseitigem Einvernehmen erfolgt, betonte sie.

Auch eine Swiss-Sprecherin sagte, die Gespräche stünden auf "Stand by". Hintergrund des Streits: Die Swiss will nach Angaben der Zeitung ihren wichtigsten Trumpf, die eigene Kundendatei, bei der geplanten Verschmelzung der Vielfliegerprogramme nicht preisgeben.

BA beruft sich indessen auf eine entsprechende Vereinbarung mit der Swiss vom September 2003. Allerdings habe innerhalb der Oneworld-Allianz bislang keine Airline ihre Daten komplett offenlegen müssen. Der frühere Swiss-Chef André Dosé hatte dem jedoch zugestimmt, weil die Swiss unter erheblichem Druck stand, einen großen Partner zu finden.