Lufthansa-Sparpaket: Das Kabinenpersonal spielt nicht mit - DER SPIEGEL
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Lufthansa-Sparpaket Das Kabinenpersonal spielt nicht mit

Der Deutschen Lufthansa droht neuer Ärger um das millionenschwere Lohn-Sparpaket. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) lehnt für das Kabinenpersonal die zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Fluglinie geschlossene Vereinbarung kategorisch ab.
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Berlin - "Wir werden diese Änderung des Tarifvertrages für unsere Mitglieder nicht anerkennen", sagte das geschäftsführende Ufo-Vorstandsmitglied Uwe Hien der "Berliner Zeitung".

Hien drohte Streiks sowie gerichtliche Auseinandersetzungen an, falls die Lufthansa die Gehälter nicht entsprechend dem gültigen Tarifvertrag zahle. Erst vor wenigen Tagen hatte sich die Lufthansa mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi darauf geeinigt, dass es bis Ende 2002 keine Kündigungen geben werde. Im Gegenzug sollen die Mitarbeiter Einsparungen von 210 Millionen Euro erbringen. Die Lufthansa   ist wie auch andere Airlines von der derzeitigen Krise der Luftfahrtindustrie betroffen.

Hien kritisierte, dass seine Organisation als "stärkste gewerkschaftliche Repräsentanz" im Bereich Kabine mit 6000 Mitgliedern nicht zu den Verhandlungen hinzugezogen wurde. "Ohne Ufo kann es keine verbindlichen Regelungen für den Kabinenbereich geben", so Ufo-Vorstand Hien.