Lufthansa Super-Airbus auf der Einkaufsliste?
Frankfurt am Main/Hamburg - Die Lufthansa möchte insgesamt 10 Maschinen des weltgrößten Passagierflugzeugs A 380 fest bestellen und eine Option für weitere 15 unterzeichnen, berichtet die "Financial Times Deutschland".
Die größte deutsche Fluglinie wollte die Spekulationen am Freitag nicht kommentieren. Die Zeitung zitierte hingegen einen Manager mit den Worten: "Die Angelegenheit ist klar."
Der Listenpreis für den Jet mit 555 Plätzen war jüngst von 230 Millionen Dollar auf 250 Millionen Dollar angehoben worden. Danach hätte das Gesamtpaket einen Wert von 6,25 Milliarden Dollar. Es wird jedoch damit gerechnet, dass den Erstkunden erhebliche Rabatte von bis zu 25 Prozent eingeräumt werden.
Die offizielle Bekanntgabe der Lufthansa-Entscheidung könnte sich durch die laufenden Tarifverhandlungen mit den Piloten verzögern, heißt es. Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) habe Gehaltserhöhungen von 30 bis 45 Prozent gefordert.
Um die VC nicht in ihren Forderungen zu bestärken, wolle der Lufthansa-Vorstand den geplanten Großabschluss erst nach einer Einigung mit den Piloten bekannt geben.