Luftverkehr: Fraport gegen "Flipper" - DER SPIEGEL
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Luftverkehr Fraport gegen "Flipper"

Dem Frankfurter Flughafen droht Ärger mit amerikanischen Umweltschützern. Sie werfen der Betreiberfirma Fraport vor, sich an der Zerstörung weltberühmter Nationalparks in Florida zu beteiligen.
Von Wilfried Voigt
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Renommierte US-Umweltorganisationen wie der Sierra Club sehen die Everglades und den Biscayne Nationalpark bedroht. In der unter Naturschutz stehenden Sumpfregion, Schauplatz der legendären TV-Serie "Flipper", soll der einstige Air-Force-Stützpunkt Homestead zu einem gigantischen Zivilflugplatz mit rund 240.000 Starts und Landungen jährlich ausgebaut werden.

Die staatliche Betreiberfirma des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG (Aufsichtsratsvorsitzender ist Hessens Ministerpräsident Roland Koch), ist an der Projektbetreibergruppe mit zwei Prozent beteiligt. Sie wirbt mit der Schaffung von 38.000 Arbeitsplätzen, auch in der Tourismusbranche. Ein Großteil der ausländischen Florida-Besucher kommt aus Deutschland - rund 200.000 von ihnen starten in Frankfurt.