Lukrativer Großauftrag Siemens baut den Russen-ICE
Schleswig - Siemens-Chef Heinrich von Pierer bezifferte den Wert des Geschäfts am Rande der deutsch-russischen Konsultationen am Dienstag in Schleswig auf rund 1,5 Milliarden Euro. Zusätzlich gebe es eine Option für die Lieferung von weiteren 90 Zügen.
Die Züge sollten für die Strecke Moskau - Sankt Petersburg und später bis Helsinki eingesetzt werden. Wegen unterschiedlicher technischer Voraussetzungen müssten sie jedoch noch angepasst werden. An der Lieferung der ICE-Züge an Russland hingen etwa 1500 Arbeitsplätze, davon je 750 in Deutschland und Russland.
Von Pierer hat das Russland-Geschäft als eine der wichtigen Prioritäten des Konzerns ausgemacht. Den gegenwärtigen Umsatz mit dem Land bezifferte er auf rund eine Milliarde Euro und ergänzte, er gehe von signifikanten Zuwächsen aus. Die Siemens-Aktie notierte am Dienstagmittag in einem nahezu unveränderten Gesamtmarkt mit 61,68 Euro um 0,2 Prozent fester als zum Vortagesschluss.