Luxus-Mercedes: Kein Rabatt beim Maybach - DER SPIEGEL
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Luxus-Mercedes Kein Rabatt beim Maybach

Zuletzt lief der Verkauf des Luxusschlittens Maybach eher schleppend. Absatzfördernde Maßnahmen wird es bei der Daimler-Marke in Deutschland dennoch nicht geben.
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Berlin - "Lieber verzichte ich auf Menge", sagte Peter-Christian Küspert, Mitglied der Geschäftsleitung der DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland (DCVD) und zuständig für den Verkauf der Marken Mercedes-Benz sowie Maybach, der Tageszeitung "Die Welt". In den USA dagegen gewährt der Autobauer Hotels und Händlern teilweise einen Rabatt von 50.000 Dollar beim Kauf eines Maybach.

Küspert zeigte sich für die Entwicklung der Luxusmarke zuversichtlich. Im nächsten Jahr werde der Absatz allein durch den neuen Maybach 57 S über dem des laufenden Jahres liegen. Der 57 S ist im Gegensatz zum Maybach 62 hauptsächlich für Selbstfahrer gedacht.

Der Vertriebsmanager rechnet überdies mit einem Mercedes-Marktanteil von rund zehn Prozent in Deutschland. Der Anteil solle künftig auf "vergleichbarem Niveau" liegen. Küspert sagte, er erwarte für dieses Jahr einen Deutschland-Absatz bei Mercedes-Benz von rund 315.000 Fahrzeugen, was ungefähr dem Vorjahresniveau entspricht. Auch 2006 sollten die Verkäufe in einer ähnlichen Größenordnung liegen.

Außerdem solle Mercedes-Benz in drei bis vier Jahren bei der Kunden- und Händlerzufriedenheit sowie bei der Profitabilität des Vertriebsnetzes in Deutschland wieder an der Spitze stehen, sagte Küspert weiter. Er werde auf die mit den Partnern beschlossenen Standards und Regeln pochen. So sollten die Kundenberater auch nach dem Verkauf eines Autos aktiver werden, sich künftig vier Wochen nach Übergabe bei den Kunden melden, nachfragen, ob es Probleme gibt und gegebenenfalls Hilfe anbieten.