Management-Umbau: Neuer Ford-Chef greift ein - DER SPIEGEL
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Management-Umbau Neuer Ford-Chef greift ein

Drei Monate nach seinem Amtsantritt ordnet der neue Ford-Chef Alan Mulally das Management neu. Die bisher mächtigen Regionsfürsten verlieren an Einfluß.
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Detroit - Ziel sei es, die Entwicklungsarbeit effizienter zu gestalten und Mulally enger in das Kerngeschäft einzubinden, teilte Ford   mit. Demnach gibt es künftig einen Verantwortlichen für die weltweite Produktentwicklung: Derrick Kuzak, der direkt an Mulally berichtet.

Auch die Chefs der drei Geschäftssparten werden dem Konzernchef nun direkt Bericht erstatten: Das sind der für Nord- und Südamerika verantwortliche Mark Fields, der für Europa und die Premier Automotive Group zuständige Lewis Booth sowie John Parker, der die Geschäfte im asiatisch-pazifischen Raum und in Afrika leitet und auch das Mazda-Geschäft führt. Im internationalen Geschäft fällt damit eine Management-Ebene weg.

Es sind die ersten tief greifenden Veränderungen im Konzern, seit Mulally im Herbst von Boeing zu Ford kam. Mulally hatte die regional ausgerichtete Aufstellung von Ford wiederholt als Hindernis für eine größere Wettbewerbsfähigkeit bezeichnet.

Die neue Management-Struktur deckt sich in etwa mit der beim größeren Rivalen General Motors.

itz/Reuters