Mannesmann-Affäre: Eichel gibt Ackermann Rückendeckung - DER SPIEGEL
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Mannesmann-Affäre Eichel gibt Ackermann Rückendeckung

Finanzminister Hans Eichel hat Forderungen nach einem Rücktritt von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann zurückgewiesen. Zuvor hatte das Düsseldorfer Landgericht die Anklage gegen Ackermann und weitere Ex-Spitzenfunktionäre von Mannesmann zugelassen.
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Dubai - Ackermann, der wegen Abfindungszahlungen in Millionenhöhe bei der Mannesmann- Übernahme durch Vodafone in Düsseldorf angeklagt worden ist, habe das volle Vertrauen der Bundesregierung. "Es gilt bis zu einem rechtskräftig abgeschlossenen Prozess die Unschuldsvermutung", betonte Eichel am Rande der Weltfinanzkonferenz in Dubai. Ackermann war Aufsichtsrat bei Mannesmann und hatte die Abfindungszahlungen mitgetragen.

An einen Rücktritt denkt der Vorstandschef der Deutschen Bank derzeit offenbar nicht. "Er wird sein Amt nicht niederlegen", sagte ein Sprecher der Deutschen Bank am Samstag in Frankfurt der Nachrichtenagentur AP. Wann der Prozess in Düsseldorf beginnt, konnte er nicht sagen. Bereits am Freitag - nach Zulassung der Anklage durch das Landgericht - hatte das Kreditinstitut erklärt, Ackermann habe die volle Unterstützung von Aufsichtsrat, Vorstand und Group Executive Committee der Deutschen Bank. Das Management sei überzeugt, dass Ackermann sich zu jedem Zeitpunkt korrekt und sachgerecht verhalten habe und halte die Anklage für unbegründet.

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