Mannesmann-Prozess: Ankläger erwägen Befangenheitsantrag - DER SPIEGEL
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Mannesmann-Prozess Ankläger erwägen Befangenheitsantrag

Die Ankläger im Mannesmann-Prozess wollen einem Zeitungsbericht zufolge die sich abzeichnenden Freisprüche verhindern. Sie wollen demnach erreichen, dass das Verfahren mit einem anderen Richter neu aufgerollt wird.
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Düsseldorf - Laut "Handelsblatt" will die Staatsanwaltschaft einen Befangenheitsantrag gegen Richterin Brigitte Koppenhöfer stellen. Um einen Grund zu finden, überfluteten die Ankläger das Gericht mit einer Vielzahl neuer Beweisanträge, heißt es unter Berufung auf Kreise der Beteiligten.

Allein am vergangenen Mittwoch stellten die Staatsanwälte demnach sieben neue Beweisanträge, über die zum Teil voraussichtlich am nächsten Donnerstag entschieden werde. "Wenn Richterin Koppenhöfer diese ablehnt, hätten die Staatsanwälte die Möglichkeit, die Ablehnung mit einer möglichen Befangenheit der Richterin zu begründen", sagte Anwalt Stefan Hiebl, derzeit Strafverteidiger im Kölner Müllskandal.

Würde dem Antrag stattgegeben, wäre das Verfahren beendet, würde aber von Koppenhöfers Kammer neu aufgenommen. An ihre Stelle träte dann einer der beisitzenden Richter.

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