Mannesmann-Prozess: Ankläger vor der Kapitulation - DER SPIEGEL
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Mannesmann-Prozess Ankläger vor der Kapitulation

Im Mannesmann-Prozess rechnen auch die Staatsanwälte nicht mehr damit, dass Josef Ackermann, Klaus Esser und die anderen Angeklagten verurteilt werden. Die Ankläger bereiten aber bereits die Revision vor.
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Düsseldorf - Die Staatsanwaltschaft rechnet laut "Welt am Sonntag" mit einem Freispruch aller sechs Angeklagten, unter ihnen Deutsche-Bank- Chef Ackermann und der frühere Mannesmann-Chef Klaus Esser. "Wir rechnen mit einem raschen Freispruch und bereiten uns auf die Fahrt nach Karlsruhe vor", zitiert die Zeitung aus Kreisen der Staatsanwaltschaft. Im Falle einer Niederlage will sie eine Revision vor dem Bundesgerichtshof anstrengen.

Nach Informationen der Zeitung bereitet Ex-Mannesmann-Chef Esser im Falle eines Freispruchs keine Schadenersatzklage wegen Rufschädigung gegen die Staatsanwälte vor.

"Ich habe mich damals völlig korrekt verhalten", sagte Esser der Zeitung. "Es ist und bleibt deshalb mein Ziel, dass dieser Prozess zu dieser Klärung und zur völligen Rehabilitierung führt."

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