Mannesmann-Übernahme: Gent sahnt 30 Millionen Mark ab - DER SPIEGEL
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Mannesmann-Übernahme Gent sahnt 30 Millionen Mark ab

Die Übernahmeschlacht mit Mannesmann soll Vodafone-Chef Chris Gent eine Sonderzulage von gut 30 Millionen Mark bringen. Der üppige Bonus wird von der Vodafone-Führung mit einer "relativen Unterbezahlung" Gents in den vergangenen Jahren begründet.
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London - Gent hatte im Jahr 1998 "nur" ein Grundgehalt von rund zwei Millionen Mark erhalten. Weitere 1,5 Millionen Mark bekam er an Zulagen dazu. Im vergangenen Jahr stieg sein Grundgehalt auf rund 2,5 Millionen Mark an.

Gent soll den Sonderbonus für die Mannesmann-Übernahme zur Hälfte bar, zur anderen Hälfte in Aktien ausgezahlt bekommen, auf die er nach zwei Jahren Zugriff hat. Neben Gent bekommen auch zwei Direktoren einen Extra-Bonus: Europa-Direktor Julian Horn-Smith und Finanzdirektor Ken Hydon können jeweils rund 12 Millionen Mark einstecken.

Die Vodafone-Aktionäre werden auf der jährlichen Hauptversammlung am 27. Juli über die geplante Extra-Vergütung entscheiden. In Deutschland dürfte die Zahlung kaum auf Begeisterung stoßen. Der goldene Handschlag, mit dem Klaus Esser sein Abgang bei Mannesmann versüßt worden war, hatte zumindest bei vielen Anteilseignern Empörung hervorgerufen. Esser war mit einer Abfindung von 60 Millionen Mark verabschiedet worden.